Nach zwei Niederlagen geht es für Plesse jetzt gegen das Schlusslicht
10122016 barsinghausen vorbericht hnaKeine Panik unter den Burgen
Nörten / Bovenden. Für die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg steht Samstag das letzte Heimspiel dieses Jahres auf dem Programm: Ab 18 Uhr stellt sich in Bovenden das Schlusslicht HV Barsinghausen vor.

„Wir wollen zusammen mit unseren Fans für einen weihnachtlichen Ausklang sorgen“, sagt Trainer Dietmar Böning-Grebe, der allerdings nicht damit rechnet, dass die Gäste ein Geschenk mitbringen. Die Klasse sei so ausgeglichen besetzt, dass die Tabellenstände nur bedingt etwas mit den Leistungsmöglichkeiten der Mannschaften zu tun hätten. Man dürfe also selbst ein Schlusslicht nicht unterschätzen.

Den Barsinghäusern ist es in einem Punkt bislang ähnlich ergangen wie dem Burgenteam: Der Vorjahres-Elfte (27:37 Punkte) ging mit vier Torhütern und 18 Feldspielern in die Saison. Davon fielen rasch fünf Leistungsträger verletzt aus, darunter mit Florian Kunze (Ende der aktiven Laufbahn) und Tom-Jannik Tebbe (wenigstens bis zum Jahreswechsel) zwei wichtige Rückraumspieler sowie mit Philipp Daseking und Maximilian Schulze zwei Stammspieler für die linke Seite.

Diese Verletztenliste erklärt auch den schwachen Saisonstart. Einem Sieg (26:25 in Hameln!) und einem Unentschieden (29:29 gegen Großenheidorn) stehen neun Niederlagen gegenüber. Barsinghausen steht also jetzt schon mit dem Rücken zur Wand. Davon ist die HSG weit entfernt. Böning-Grebe: „Unser Saisonziel war und ist der Klassenerhalt. Und da sind wir auf einem guten Weg.“ Es bestehe keinerlei Grund, wegen der zwei Niederlagen in Folge in Panik zu verfallen. „Wir nehmen zwar das Schlusslicht ernst, gehen aber selbstbewusst in die Partie.“

Dies auch, weil sich die personelle Situation entspannt: Christian Brand ist zurück. Malte Jetzke, der am Dienstag mittrainierte, wird seine Einsatzzeiten bekommen. Und für die linke Seite, auf der Jens Glapka (Achillessehne) und Florian Brill (Knie) erneut fehlen, hat sich in Burgdorf Bastian Endler nachdrücklich empfohlen, so dass Eike Gloth sowohl links spielen als auch im Rückraum für Entlastung sorgen kann. (zdz)

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Wieder dabei: Christian Brand fehlte zuletzt in Burgdorf wegen seiner Hochzeit. Gegen Barsinghausen kehrt er in den Kader zurück. Archivfoto: zje