10122016 barsinghausen bericht hnaBurgenteam kämpft das Schlusslicht mit 31:25 nieder
Arbeitssieg zum Ausklang
Bovenden. Den verdienten 31:25 (16:14)-Heimsieg über das Schlusslicht HV Barsinghausen haben die Oberliga-Handballer der HSG Plesse/Hardenberg am Samstag erst zu dieser Deutlichkeit ausgebaut, als die mit nur sieben Feldspielern angereisten Gäste in der Schlussphase konditionell einbrachen. In den letzten fünf Minuten gelang ihnen kein einziges Tor mehr.Trainer Dietmar Böning-Grebe sprach nach dem letzten Heimspiel des Jahres von einem Arbeitssieg, bei dem seine Sieben sich lange schwer getan habe, weil sie sich im Angriff zu selten an die ausgegebene Marschroute hielt:

Erst abschließen, wenn der sichere Wurf da ist. So leistete das Burgenteam sich neben vier unprovozierten Abspielfehlern auch zwölf Fehlwürfe.

„Immer wenn wir mal etwas deutlicher vorn lagen, schlich sich bei uns der Bruder Leichtfuß ein“, ärgerte sich der Coach über die verschenkten Führungen: so vom 5:3 (8. Minute) zum 10:10 (16.) oder vom 15:11 (25.) auf 20:22 (43.). Sebastian Herrig sorgte dann mit drei Toren in Serie (23:22/47.) dafür, dass die HSG wieder zurück fand in die Erfolgsspur.

Vor der Pause war es der überragende Markus Ahlborn gewesen, der mit vier parierten Strafwürfen (!) und weiteren Glanzaktionen seine Farben im Spiel gehalten hatte.

Den Schlüssel zum Erfolg sah Böning-Grebe aber in seiner Maßnahme, die Abwehr von 6:0 auf 5:1 umzustellen. Der vorgezogen agierende Eike Gloth sorgte mit seinem Einsatz für Sand im Getriebe des Barsinghäuser Rückraumspieles. Von hier aus hatten Johannes Sonneborn (6) und Fyn Graafmann (6/3) immer wieder den Ball im Tor versenkt.

HSG: Ahlborn (bis 45.), Wedemeyer - P. Schindler 7, Herrig 6, Brand 6/1, Gloth 4, Reimann 3, Grobe 2, Lapschies 2, Endler, Jetzke. (eko)

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Heimsieg: Mit seinen drei Toren in Folge vom 20:22 zum 23:22 stellte Sebastian Herrig in einer hart umkämpften Partie die Weichen für die HSG. Foto: zje