So sieht es der Gegner

8 Minuten fehlen dem HVB
Bis acht Minuten vor dem Ende durfte der HV Barsinghausen heute Abend nach dem Tor zum 24:24 von Fynn Graafmann bei der SG Plesse-Hardenberg von zumindest einem Punkt träumen. In der Schlussphase verloren die Deisterstädter noch deutlich mit 25:31 (14:16) und kassierten die fünfte Niederlage in Folge.

„Das spiegelt überhaupt nicht den Spielverlauf wider. Aber am Ende zählt nur das Ergebnis und das war mal wieder sch … für uns“, zog Trainer Jürgen Löffler ein ernüchterndes Fazit der 60 Minuten, die seine Mannschaft „spielerisch sogar etwas besser“ gestaltet hatte.

Der HVB hatte gut begonnen und mit 3:2 (6.) geführt. In der Folge lief der Ball flüssig durch die Barsinghäuser Reihen, weil die zunächst offensiv ausgerichtete Abwehr in der temporeichen Anfangsphase aber zuviele leichte Tore zuließ, ging Plesse mit 9:6 (11.) in Führung. Löffler stellte auf „6:0“ um und Johannes Sonneborn glich zum 10:10 (16.) aus. Weil sich die Deisterstädter allerdings den „Luxus“ erlaubten, im ersten Durchgang vier Siebenmeter zu verwerfen, ging es mit 14:16 in die Pause.

Aus der kam der HVB mit viel Schwung und war beim 22:20 (43.) wieder vorn. Die Partie blieb bis 24:24 auf des Messers Schneide, ehe nun die Gastgeber ihre Abwehr auf eine 5:1-Formation umstellten. „Da hat uns die Substanz gefehlt und wir haben viele Bälle verloren“, erklärt der HVB-Trainer das deutliche Ergebnis.

Weil die Konkurrenten Wittingen (in Lehrte) und Soltaus (gegen Großenheidorn) überraschend punkteten, beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer für den HVB schon fünf Punkte. Trotzdem ist Montag und Dienstag trainingsfrei „und dann bereiten wir uns intensiv vor, um da unten raus zu kommen“, kündigt Löffler an. Das erste Spiel im neuen Jahr am 7. Januar hat es in sich – dann geht es um Derby zur HSG Schaumburg Nord.

HVB: Wegner, Densky, Harre; Narten, Graafmann (6), Lippert (3), Strulik (3), Schulze Schwerig (3), Löffler, Moritz, Sonneborn (6), Zimmermann (4), Gogol.