Das Burgenteam ist voll im Soll
Nörten/Bovenden. Vier Plätze hinter den Northeimern überwinterte die HSG Plesse/Hardenberg (5./18:12). Ihr Trainer Dietmar Böning-Grebe: „Unser Saisonziel war und ist ein Platz im Mittelfeld. Und dafür wollten wir 30 Punkte holen! 18 davon haben wir schon.“ Dass die Rechnung so günstig ausfällt verdankt das Burgenteam vor allem seiner Heimstärke: Mit 14:2 Punkten führt der Neuling die Heimtabelle an. Die beiden Minuspunkte entstammen der einzig wirklich ärgerlichen Niederlage, dem 26:27 gegen die HSG Schaumburg/Nord, das erst mit der Schlusssirenne fiel.

Dass es auswärts schwerer wurde, überrascht niemanden bei der HSG, selbst wenn der Aufsteiger in der vorigen (Verbandsliga-) Saison auswärts hervorragend abgeschnitten hatte. In der Oberliga aber war diese erfreuliche Bilanz nicht zu wiederholen.

Nicht zuletzt auch deshalb, weil das Verletzungspech die HSG beutelte. Nur Rechtsaußen Patrick Schindler und Kreisläufer Hauke Lapschies - sowie die beiden überragenden Schlussleute Marcus Ahlborn und Christian Wedemeyer - machten alle bisherigen 15 Spieler mit. Am ärgsten traf es den Aufsteiger im Rückraum: Der Halblinke Jan-Niklas Falkenhain (kam als Beyer-Nachfolger) fiel praktisch komplett aus, und Mittelmann Malte Jetzke machte nur die Hälfte der Spiele mit. So musste Böäning-Grebe immer wieder umbauen. Sein Fazit: „Ich hätte nicht gehofft, dennoch so gut dastehen zu können.“ (eko)