15012017 boerde bericht hnaDas Burgenteam bezwingt den Vorletzten mit 24:18
Wedemeyer bremst Börde aus
Bovenden. Die ersten zwei von sechs angestrebten Zählern aus drei Heimspielen in Serie haben die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Sonntagabend in Bovenden mit dem 24:18 (10:8) über den Tabellenvorletzten, die SG Börde Handball, eingefahren. Ein letztlich sicherer Sieg, der aber schwer erarbeitet sein wollte. Trainer Dietmar Böning-Grebe war noch nach dem Spiel ungehalten.

„Die Gäste haben von Anfang an versucht, mit einer Härte, die immer wieder die Grenzen des Erlaubten überstieg, bei uns zu punkten. Es wäre schön gewesen, wenn die Unparteiischen das entschiedener unterbunden hätten.“ Die zeigten zwar zwei rote (je eine für beide Mannschaften) und sieben gelbe Karten (vier gegen das Burgenteam, drei gegen den Gast), verhängten elf Zeitstrafen (7:4) und zeigten elf Mal auf den Punkt (5/3 zu 6/1!), doch Böning-Grebe hätte sich gewünscht, dass sie gerade in der Anfangsphase mit den Gästen für deren hartes Einsteigen auch mal Klartext geredet hätten. „Das hätte mehr geholfen.“

Warum die SG Börde so weit unten steht, ist nach diesem Spiel leicht zu beantworten: Der Vorletzte macht aus seinen Chancen viel zu wenig. Gegen die - zugegeben starke Abwehr der HSG (allen voran Torhüter Christian Wedemeyer, der fünf Siebenmeter abwehrte) - trafen sie vor der Pause nur acht Mal. Und im zweiten Durchgang auch nicht viel häufiger.

Entschieden wurde das Spiel schon mit dem 5:0-Start (11. Minute), zu dem Patrick Schindler (3) sowie Christian Brand (100. Saisontor) und Marvin Grobe trafen. Nach dem 11:10 (32.) bügelte die HSG in vier Minuten alles wieder aus: 14:10 (36.). Beim 21:16 (53.) war das Spiel gelaufen.

HSG: Wedemeyer (spielte durch), Ahlborn - Brand 7/1, P. Schindler 6, Gloth 3, Glapka 3/2, Herrig 2, Grobe 1, Meyer 1, Reimann 1, Endler, Lapschies, Regenthal, S. Schindler. (eko)

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Allein gegen ein Trio: Thomas Reimann (am Ball) wird hier von Kenny-Lutz Blotor (links), Henrick Froböse (Mitte) und Matthias Rauls gebremst. Foto: zje