Ärgerlicher Punktverlust

Im zweiten von drei Heimspielen in Serie kam der starke Lehrter SV, der eine Woche zuvor beinahe beim Tabellenführer in Northeim gewonnen hatte. Im Hinspiel, dem ersten Oberligaspiel der Vereinsgeschichte, verloren wir verdient und scheiterten am Ende vielleicht am zu großen Respekt vor der neuen Spielklasse. Mittlerweile haben wir uns etabliert und machen es gerade in unserem Heimspielen jedem Gegner schwer. Und das war auch der Plan für dieses Spiel!

Genau so begannen wir dann auch. Aus einer wieder einmal sicheren Abwehr zogen wir unser Spiel auf und kamen besonders mit unserem Tempospiel immer wieder zu Chancen und schließlich auch Toren. Auch der Kampfgeiste stimmte - so wurde eigenen Abprallern nachgegangen und kein Ball aufgegeben. Daraus resultierte eine 7:3 Führung nach 12 Minuten, die uns anscheinend jedoch keine Sicherheit gab. Lehrte stellte sich jetzt besser auf uns ein und machte uns das Tore werfen zunehmend schwer. Gleichzeitig schlossen wir gegen den starken Gästekeeper nicht konzentriert genug ab und so lagen wir plötzlich mit 7:8 im Hintertreffen. Mit dem Halbzeitpfiff erzielte Henner dann beim 13:12 den Treffer zur erneuten Führung.

Die zweite Halbzeit begannen wir wieder stark und bauten die Führung auf 19:14 aus. Doch wieder ließen wir den Gegner herankommen und so entwickelte sich eine spannende Schlussphase, in der wir meist ein Tor vorlegten, sich Lehrte aber nicht abschütteln ließ. Und dann kam es wie es kommen musste... Lehrte glich 30 Sekunden vor dem Ende zum 27:27 aus und wir fanden im letzten Angriff keine Lücke in der Lehrter Abwehr. Die Punkteteilung hätten wir vor dem Spiel wahrscheinlich sofort unterschrieben, nach dem Spielverlauf war aber einfach mehr drin. Wir führten den Großteil des Spieles und waren am Ende natürlich enttäuscht, dass wir zweimal eine 4-5 Tore Führung abgegeben haben. Andererseits sind wir stolz, wieder einmal gegen ein stärker eingeschätztes Team einen Punkt erspielt zu haben.

Nun gilt es auch im dritten Heimspiel in Serie gegen den MTV Großenheidorn etwas zählbares einzufahren. Dann wäre der Start ins Jahr 2017 geglückt und wir könnten mit Selbstvertrauen in die schweren Aufgaben der nächsten Wochen gehen.