04022017 grossenheidorn bericht hnaPlesse verliert daheim gegen Großenheidorn
Eine ärgerliche Niederlage
Nörten-Hardenberg. „Eine ärgerliche Niederlage.“ So fasste Trainer Dietmar Böning-Grebe das 31:32 (16:15) seiner HSG Plesse-Hardenberg gegen die Oberliga-Handballer des MTV Großenheidorn zusammen. „Das waren 60 Minuten schneller und körperbetonter Handball auf hohem Oberliga-Niveau, in denen wir in der Offensive leider zu wenig Ruhe rein bekamen.“ Symptomatisch seien die letzten zwei Minuten gewesen, in denen sich sein Team im Bemühen um den Ausgleichstreffer an der etwas kopflos belagerten Gästeabwehr festbiss.

Enttäuschend war dabei natürlich, dass die Unparteiischen das 32:32, das mit der Schlusssirene fiel, zurück pfiffen, weil es - bei angezeigtem passiven Spiel - erst nach dem siebten Zuspiel markiert wurde. Sekunden vorher hatten sie allerdings aus dem selben Grund auch dem Gast einen Treffer aberkannt.

Das Unparteiischen-Gespann zog sich ohnehin immer wieder den Unmut (nicht nur) der Fans zu, weil es sich darum bemühte, nicht für Heimschiedsrichter gehalten zu werden. Zudem setzte es mit dem (zu) häufig angezeigten passiven Spiel die Akteure beider Seiten in Sachen Abschluss immer wieder unter Druck. „Es wäre besser gewesen, sie hätten das eine oder andere grobe Foul konsequenter geahndet“, sah Böning-Grebe, der sich selber mit einem heftigen Protest Gelb eingehandelt hatte, ein Ungleichgewicht in den Schiedsrichterentscheidungen.

HSG: Wedemeyer (1. - 35.), Ahlborn (-60.) - Brandt 9/4, P. Schindler 4, Glapka 3, Grobe 3, Herrig 3, Reimann 3, S. Schindler 3, Gloth 2, Lapschies 1, Endler. (eko)

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Der Einsatz stimmte, das Ergebnis nicht: Die HSG Plesse-Hardenberg mit Sebastian Herrig (am Ball) verlor am Samstagabend daheim gegen den MTV Großenheidorn mit 31:32. Foto: zel