HSG Nienburg - HSG Plesse-Hardenberg
Sonnabend, 19:30 Uhr Meerbachhalle

Auf die Oberliga-Handballer der HSG Nienburg wartet am kommenden Sonnabend um 19:30 Uhr in der Meerbachhalle eine schwere Aufgabe. Zu Gast ist der starke Aufsteiger aus Plesse-Hardenberg, die sich bereits im Hinspiel mit 33:26 deutlich durchsetzen konnten. In vielen Fällen holen die Aufsteiger gerade in den ersten Spielen der Saison die meisten Punkte, die Göttinger spielen aber eine konstant gute Premierensaison, was deren Qualität und Leistungsstärke verdeutlicht. Die Nienburger wollen den Trend des Aufwärtszuges wieder in die richigen Bahnen lenken und sich vom Tabellenniemandsland entfernen. Obwohl der Abstand zu Platz 4 lediglich drei Minuspunkte beträgt, sind die Rot-Schwarzen mit ihrer Punktausbeute von 17:17 Punkten alles andere als zufrieden. Gerade über die eigene Leistung ist man im Lager der HSG nicht glücklich. Das der Kader Qualität mit sich bringt, allerdings die Breite durch teils lange Verletzungsausfälle immer wieder fehlt, ist sichtbar. Im Sport erlebt man nicht selten, wie schwer es ist, den Bock umzustoßen, obwohl man es eigentlich kann. Dazu werden eine Reihe von Erfolgserlebnissen nötig sein, die man sich durch Kampf und Einsatz selbst holen kann, vielleicht sogar muss. Die Abwehr war zuletzt deutlich zu brav und die Zweikämpfe wurden ohne große Gegenwehr verloren. Hier wird der Deckunsgverbund eine große Schippe drauflegen müssen, um die Gäste in ihre Schranken zu weisen. Dazu stehen Trainer Dirk Pauling fast alle Spieler zur Verfügung. Kapitän Daniel Fromme ist mit seiner Schulterverletzung noch länger außer Gefecht und wird gerade in der Abwehrmitte schmerzlich vermisst. Auch von seinen Rückraumqualitäten würden die treffsicheren Außenspieler sehr profitieren. Steffen Kaatze, Sebastian Nülle und Arnar Gudmundsson gehen angeschlagen in die Partie und werden sich durch die Partie kämpfen müssen. Dennoch ist die Mannschaft gewillt vor eigenem Publikum eine ansprechende Leistung zu zeigen, erstens um Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben zu tanken, aber auch um die erfolgsgewöhnten Zuschauer wieder auf ihre Seite zu ziehen.