Absteiger MTV Geismar will oben mitmischen

Die Spiele von Verbandsligaabsteiger MTV Geismar und Aufsteiger HSG Plesse-Hardenberg II bilden den Rahmen für die am Wochenende beginnende Saison der Handball-Landesliga. Dazwischen will sich die SG Spanbeck/Billingshausen behaupten.

MTV Geismar – HSG Rhumetal II (Sbd. 19.30 Uhr). „Wir haben eine spielstarke Mannschaft, die sich im Laufe der Saison ohne Verletzungspech im oberen Tabellendrittel wiederfinden sollte“, sagt Trainer Dominik Kemke. Als Neuzugänge stehen Ole Spinneker, Adrian Münter, Jonas Krohn (alle eigene zweite Herren), Luke Meyners aus der eigenen A-Jugend, Pascal Hoffmeister (HCE Bad Oeynhausen) und Niklas Krebs (zuletzt bis vor zwei Jahren in Rhumetal) zur Verfügung.

BTSV Eintracht Braunschweig – HSG Plesse-Hardenberg II (So., 17 Uhr). Für das zweite Burgenteam sind die Landesliga und damit auch der Braunschweiger Gastgeber noch ein unbeschriebenes Blatt. Weil sich Philipp Niemöller am Knie verletzt hat, ist die Kreisposition vakant. Bleibt zu hoffen, dass Nicolas Zimmer rechtzeitig von seiner Europareise zurückkehrt. „Gestützt auf unser starkes Torhütergespann Christian Böttcher und Christian Wedemeyer, wollen wir Braunschweig unser Tempospiel aufzwingen“, sagt Trainerin Lara Al Najem.

SG Spanbeck-Billingshausen – MTV Braunschweig III (So., 17 Uhr, Bovenden). SG-Trainer Janek Junghans kann bedingt durch den großen Umbruch seine Mannschaft noch nicht so richtig einschätzen. „Wir werden in der ersten Saisonphase sehen, auf welchem Stand wir aktuell sind. Wenn aber der Kader vollständig ist, haben wir eine ordentliche Truppe für die Landesliga zusammen.“ Unter den acht Zugängen ist unter anderem Rückraumspieler Dennis Maß von der SG Uni Greifswald/Loitz aus der Oberliga Ostsee-Spree.

Die Landesliga der Frauen startet am Sonnabend um 17 Uhr (Sporthalle Geismar I) gleich mit dem Derby zwischen dem Oberliga-Absteiger MTV Geismar und der HSG Plesse-Hardenberg II. „Wir haben ein ganz neu geformtes Team und mit Marc Hampel einen neuen Trainer“, so Teamsprecherin Meryem Stielow. „Der direkte Wiederaufstieg wäre natürlich toll, aber wir müssen noch stärker zusammenwachsen.“