Sascha Heiligenstadt übernimmt Posten von Lars Eichhorn
Neuer Trainer im Rhumetal
Katlenburg. Bei den Handballern der HSG Rhumetal dreht sich wieder einmal das Trainerkarussell. Der Verein gab jetzt bekannt, dass Sascha Heiligenstadt mit sofortiger Wirkung das Traineramt des Verbandsligisten übernimmt. „Schon vor einigen Wochen war der scheidende Trainer Lars Eichhorn an den Vorstand herangetreten, um mitzuteilen, dass seine derzeitige berufliche Situation mit den Anforderungen an einen Verbandsligatrainer nicht mehr vereinbar ist“, heißt es in der Mitteilung. Mit Heiligenstadt habe man einen ehrgeizigen Nachfolger gefunden.

„Ich hege keinen Groll. Was ich mir vorwerfe ist, dass ich nicht schon im August Schluss gemacht habe. Aber ich wollte die Mannschaft nicht im Stich lassen. So viele Trainer sind ja schließlich nicht auf dem Markt“, ärgert sich Eichhorn darüber, nicht frühzeitig die Konsequenzen aus seiner beruflichen Veränderung im Juni gezogen zu haben.

Ein großes Lob hat Eichhorn, der sich Dienstag von der Mannschaft verabschiedet hat, für Arne Leunig parat, der in den zurückliegenden Wochen viel aufgefangen hat und eingesprungen ist. „Die Zusammenarbeit mit ihm hat prima geklappt.“ Leunig, derzeit verletzt außer Gefecht, steht ab sofort allerdings ebenfalls nicht mehr als Co-Trainer zur Verfügung.

„Dass es jetzt auf dem Feld so kommt, ist natürlich bitter“, bekennt Eichhorn mit Blick auf die letzten beiden schwachen Auftritte der HSG. Genau einen solchen Übergang hatte er unbedingt vermeiden wollen. Vieles habe aber auch mit der Verletzung von Arne Leunig zu tun. „Das war das Schlimmste, was passieren konnte. Aber es sind erst vier Spiele absolviert.“

Nach Stephan Albrecht, der zum Jahreswechsel 2015/2016 gehen musste, und Eichhorn ist Sascha Heiligenstadt binnen nicht einmal zwölf Monaten der dritte Mann auf der Rhumetaler Kommandobrücke. Man darf gespannt sein, ob er die HSG wieder in ruhigere Gewässer steuert. (zys)