halle noertenBeide Oberligaspiele in der Halle Nörten-Hardenberg abgebrochen

Regen. Es ist Sonntagnachmittag. Heimspielpremiere der 1. Damen. Erstes Spiel unter dem neuen Trainer. Dazu noch Doppelspieltag. Anschließend das Spiel der 1. Herren gegen den attraktiven Gegner aus Hameln. Was gibt es da für eine bessere Idee, als zum Handball zu gehen? 15:00 Uhr war als Spielbeginn der 1. Damen gegen TUS Hollenstedt angesetzt. Der Gegner reiste über die A7 an und war schon unterwegs durch den Verkehr aufgehalten worden. Daher begann das Spiel mit 15 Minuten Verspätung.

Beide Mannschaften lieferten sich ein spannendes Spiel und mit 10:9 ging es in die Halbzeitpause. Inzwischen hatte der Regen aber den Weg durch ein nicht ganz geschlossenes Hallenfenster auf die Spielfläche gefunden. D.h. in der Halbzeitpause wurde die Spielfläche so nass, dass eine Wiederaufnahme des Spiels nicht möglich war. Mittlerweile versuchte der herbeigerufene Hallenwart die Elektronik des Fensters zu überlisten. Leider hatte auch er kein Glück und somit musste das Spiel von den Unparteiischen letztendlich abgebrochen werden.

Aber es ging ja um einen Doppelspieltag, sprich die Partie der 1. Herren stand ja noch aus. Pünktlich angereist waren die Spieler des VfL Hameln. Inzwischen hatte ein Servicetechniker einen Reset der Hallensteuerung durchgeführt. Das brachte jedoch nicht das gewünschte Ergebnis, sprich ein geschlossenes Hallendachfenster. Da es aber aufgehört hatte zu regnen und das Wetterradar zwei regenfreie Stunden erwarten ließ entschieden Ausrichter und Unparteiische es zu versuchen und das Spiel mit einer Stunde Verspätung anzupfeifen. Anfangs lief auch alles gut, insbesondere für die Mannschaft des VfL Hameln, die kurz vor der Halbzeit einen sechs Tore-Vorsprung herausgeworfen hatten.

Bei einer Spielunterbrechung in der 28. Minute stellte es sich heraus, dass es wieder angefangen hatte zu regnen. Die Schiedsrichter zogen die Halbzeitpause vor. Doch leider blieb es bei dem Niederschlag. Draußen und eben auch auf der Spielfläche. Und so blieb den Beiden nichts anderes übrig, als im Sinne der Gesundheit der Spieler auch diese Partie ohne endgültiges Ergebnis abzubrechen.

Bleibt uns nur unser Bedauern über den Verlauf des Sonntagnachmittags auszudrücken. Das gilt natürlich gegenüber den enttäuschten Trainern, Spielern und Betreuern der VfL, die an dem Nachmittag gut ins Spiel gefunden hatten. Das gilt auch für die Spielerinnen und Verantwortlichen des TUS Hollenstedt, die den weiten Weg ohne Spielergebnis wieder nach Norden antreten mussten. Und ganz besonders gilt das für unsere Zuschauer, die Fans der Gäste- und Heimmannschaften die sich genauso wie wir einen anderen Sonntagnachmittag vorgestellt haben. Über das weitere Vorgehen wird die spielleitende Stelle des HVN entscheiden, die wir kurzfristig informiert haben. Wir als Verantwortliche der HSG PH werden alles Mögliche tun, um in Zukunft einen reibungslosen Ablauf unserer Heimspiele zu gewährleisten.