schiri berlinSeit Donnerstag befinden sich Jonas Arndt und Hauke Lapschies in Berlin. Warum schreibe ich das? Die beiden sind Schiedsrichter und es wird einfach zu wenig über diesen wichtigen Teil des Handballsports berichtet. Jonas und Hauke wurden vom HVN eingeladen nach Berlin zu fahren, um dort Spiele des international besetzten Werner-Seelenbinder-Turniers zu pfeifen. Nur ein weiteres Schiedsrichtergespann aus Niedersachsen durfte sich ebenfalls über diese Einladung freuen.

Die Gespanne sind mit Erich Wäterling, ihrem eigenen Beobachter, angereist, sodass sie geäußerte Kritik sofort umsetzen können, um so immer besser zu werden. Desweiteren dürfen Hauke und Jonas  im Hotel Vollverpflegung genießen, haben eine Stadtführung bekommen und als Sahnehäubchen konnten die beiden das Bundesligaspiel der Füchse Berlin gegen den THW Kiel schauen.

Zum Abschluss des langen Wochenendes durfte das Schiedsrichtergespann Lapschies/Arndt das Finale pfeifen. Bei jedem Turnier, auch bei EM und WM, ist die Nominierung als Schiedsrichtergespann zum Finale eine besondere Auszeichnung.

Die Beiden haben ehrgeizige Pläne. Um diese zu erreichen, müssen sie im Kadersystem des Schiedsrichterverbands weiter aufsteigen. Dies ist nur möglich, wenn das Duo in Niedersachsens höchster Spielklasse pfeift. Da dort beide aber als Spieler selbst aktiv sind, ist das Pfeifen dort nicht erlaubt. So entschied der HVN (Handball-Verband-Niedersachsen) und der HHV (Hessischer-Handball-Verband) als absolutes Novum, dass Jonas und Hauke Spiele der Oberliga Männer in Hessen pfeifen dürfen. Die Entscheidung begünstigt, haben sicherlich auch die konstant guten Bewertungen und Beobachtungen, die das junge Schiedsrichter-Duo bekommen haben.

Wir sind stolz, dass die beiden für unseren Verein pfeifen und drücken Hauke und Jonas für ihren weiteren Werdegang im Schiedsrichterwesen die Daumen!

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