Mi­ko­la­jc­zyk mit vor­sich­ti­gem Op­ti­mis­mus

HAND­BALL-OBER­LI­GA - MÄN­NER - HSG Ples­se hofft auf bal­di­ges Mann­schafts­trai­ning

Bo­ven­den/Nör­ten – Mit dem Be­schluss des nie­der­säch­si­schen Mi­nis­te­ri­ums des In­ne­ren, die Sport­hal­len vom 25. Mai an grund­sätz­lich für den Trai­nings­be­trieb der Ver­ei­ne wie­der frei zu geben, ist – ab­hän­gig von der Ein­zel­fall-Ent­schei­dung der Hal­len­trä­ger – ein Schritt zu­rück zur Nor­ma­li­tät ge­lun­gen. Wäh­rend die Stadt Göt­tin­gen ihre Hal­len be­reits frei­ge­ge­ben hat, zö­gern die Land­krei­se Göt­tin­gen-Os­tero­de und Nort­heim-Ein­beck damit noch.

Artur Mi­ko­la­jc­zyk, der Trai­ner des Hand­ball-Ober­li­gis­ten HSG Ples­se-Har­den­berg, und seine Spie­ler, die in Land­kreis-Hal­len trai­nie­ren, müs­sen also auf das grüne Licht noch war­ten.


Die alte Spiel­zeit hat der Coach des Bur­gen­teams ab­ge­hakt: „Es war ein Jahr der Ent­wick­lung, in dem wir zu­letzt ge­se­hen haben, dass so­wohl die Mann­schaft als auch die ein­zel­nen Spie­ler Fort­schrit­te ge­macht haben.“ In die neue Spiel­zeit geht Mi­ko­la­jc­zyk mit vor­sich­ti­gem Op­ti­mis­mus: Der bis­lang noch nicht ein­ge­setz­te Win­ter­neu­zu­gang Jo­shua Schlü­ter mach­te im Trai­ning „einen viel­ver­spre­chen­den Ein­druck“. Der Ex-Es­se­ner bringt für den Rück­raum Zweit­li­ga-Er­fah­rung mit. Und auch der zwei­te Neu­zu­gang – hier müs­sen noch letz­te Klei­nig­kei­ten ge­re­gelt wer­den, ehe Voll­zug ge­mel­det wer­den kann – bringt hö­her­klas­si­ge Er­fah­rung mit. Mi­ko­la­jc­zyk: „Mit die­sen Ver­stär­kun­gen kön­nen wir uns die Ober­li­ga zu­trau­en! Ich freue mich schon auf die Vor­be­rei­tung und hoffe, dass wir nun so bald wie mög­lich wie­der ins Mann­schafts­trai­ning ein­stei­gen kön­nen.“

Und auch seine Spie­ler zieht es wie­der in die Halle, wobei Malte Sült­mann noch skep­tisch ist: „Auch wenn wir uns schon dar­auf freu­en, so ist ja noch gar nicht si­cher, ab wann wir und wie wir trai­nie­ren kön­nen.“ Für die neue Serie hat der Links­au­ßen sich ein kla­res Ziel ge­steckt: „Wir wol­len – ge­ra­de nach der letz­ten Sai­son – be­wei­sen, dass wir in der Ober­li­ga mit­spie­len kön­nen.“ Und das traut er dem ak­tu­el­len Kader al­le­mal zu. Auch Lenn­art Gees geht „in die neue Sai­son op­ti­mis­ti­scher rein als aus der alten raus“. In Schlü­ter habe man einen star­ken Zu­gang für den Rück­raum. Au­ßer­dem habe die Mann­schaft ge­ra­de in der schwie­ri­gen Vor­sai­son „einen Zu­sam­men­halt ge­zeigt, wie ich ihn noch nie er­lebt habe“. Und auch Raf­fa­el Po­g­a­dl, mit 91 Toren der treff­si­chers­te HSG-Wer­fer der Vor­sai­son, sieht „aus­rei­chend Po­ten­zi­al in der Mann­schaft, um sich aus dem Kampf gegen Ab­stieg her­aus­zu­hal­ten“. Schlie­ß­lich habe man „zu­letzt selbst gegen star­ke Geg­ner gute Spie­le ab­ge­lie­fert.“