25022017 badenstedt bericht hnaDer Angriff glänzt beim 32:21-Sieg
Zäher Start - glatter Sieg
Nörten. Trotz erheblicher personeller Handicaps marschieren die Burgfrauen in der Handball-Oberliga unaufhaltsam in Richtung Titelverteidigung: Am Samstag Abend schlugen sie in der Nörtener Halle die HSG Hannover-Badenstedt II mit einem nach der Pause absolut ungefährdeten 32:21 (15:15).

Dabei waren die Voraussetzungen überaus mäßig: Lisa Sander nicht dabei, die ebenfalls verletzte Fenja Thölke saß zwar auf der Bank, blieb aber 60 Minuten lang draußen. Und mit der gesundheitlich angeschlagenen Sarah Strahlke fehlte über einige Strecken der Partie noch eine dritte Rückraumkraft. Strahlke kam zwar auf ihre Einsatzzeiten, in denen sie auch fünf Treffer markierte, aber sie benötigte ihre Pausen, um durchzuhalten. In dieser angespannten Situation schwang die Mannschaft sich, so ihr Trainer Tim Becker, zu einer „ganz starken Leistung auf, bei der Annika Hollender und Maike Rombach noch einmal hervorragten“.

Mit ihren zwölf Treffern (vier davon aus fünf Siebenmetern) hatte Rombach entscheidenden Anteil am Sieg über einen bis zur Pause wacker mithaltenden Gast.

Und die mehrfach hart genommene Hollender zog im Rückraum die Fäden.

Sie habe, so Becker, immer wieder die richtigen Entscheidungen getroffen, so dass der HSG-Angriff diesmal mit einem strukturierten Spiel glänzte. „Das war zuletzt nicht immer so, aber diesmal haben sie es im Angriff richtig gut gemacht“, freute sich der Trainer nach dem Abpfiff.

Nach einer wechselhaft verlaufenen ersten Halbzeit (1:3/6. Minute, 7:5/13. und 10:12/24.) setzten die Gastgeberinnen sich mit Beginn der zweiten Halbzeit ab. Beim 20:15 (41.) waren die Weichen gestellt, beim 30:20 (56.) war der Bahnhof erreicht.

HSG: Röhrs (bis 30.), Menn, - Rombach 12/4, Strahlke 5, al Najeem 5, Marienfeld 4, Hemke 2, Henne 2, Hollender 2, Herale sowie (nicht eingesetzt) Becker und Thölke. (eko)

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Maike Rombach (links am Ball) war gegen Badenstedt (rechts:Janina Brandes) mit ihren Toren immer dann zur Stelle, wenn diese gebraucht wurden. Foto: Jelinek