Final-Four-Turnier um den Handballpokal: Plesses Frauen erkämpfen sich Platz drei
18032017 pokal bericht hna„Das Minimalziel erreicht“ 
Bovenden. Die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg haben sich am Samstag beim Final-Four-Turnier durch einen 24:17-Erfolg über die HSG Hude den dritten Platz und damit den Eintritt in die erste Runde des DHB-Pokals erspielt. Im Halbfinale hatte das Burgenteam in Bovenden gegen Stade mit 20:21 verloren. Der Cup ging an den Hannoverschen SC (29:27 gegen Hude, 19:18 gegen Stade).

„Natürlich hätten wir gern den Pokal geholt. Aber Stade hat eine starke Mannschaft, gegen die man auch verlieren kann“, urteilte Tim Becker. Trotz der verpassten Chance war Plesses Coach aber nicht allzu geknickt. „Wir haben unser Minimalziel erreicht und freuen uns jetzt auf einen attraktiven Gegner und eine volle Halle im DHB-Pokal.“

HSG - VfL Stade 20:21 (8:9). Die körperlich überlegenen VfL-Damen erwischten den besseren Start (4:1/5.) Die Becker-Sieben war zur Pause wieder dran, verpatzte aber nach dem Seitenwechsel den Auftakt. So zog Stade bis zur 31. Minute auf 15:10 davon. „In dieser Phase waren wir in der Deckung zu passiv und haben viele Rückraumwürfe zugelassen“, haderte der HSG-Coach. Einstellung und Kampfgeist seiner Schützlinge stimmten jedoch. Nach dem Anschlusstreffer durch Yasmin Hemke kamen die Gastgeberinnen sogar nochmal in Ballbesitz. Zwei Sekunden vor dem Abpfiff bekamen sie einen Freiwurf zugesprochen. Die starke Sarah Strahlke scheiterte aber an Stades guter Torfrau Nicola Augustin.

HSG: Menn, Röhrs - Al Najem, Becker 1, Hemke 4, Henne 1, Herale, Hollender 2, Kunze, Marienfeld 3, Rombach 5/4, Strahlke 4.

HSG - HSG Hude/Falkenburg 24:17 (11:7). Die Gäste hatten ihre Körner offensichtlich im Halbfinale aufgebraucht und bereiteten Plesse nur in der Anfangsphase Probleme. Die Heimsieben spielte danach ihre konditionellen Vorteile aus und kam mit vielen erfolgreichen Gegenstößen zu einem ungefährdeten Erfolg.

HSG: Menn, Röhrs - Al Najem 3, Hemke 1, Henne 3, Herale 2, Hollender 1, Kunze 1, Marienfeld 2, Rombach 7/2, Strahlke 4. (zys)

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Anweisungen von der Seitenlinie: Plesse-Hardenbergs Trainer Tim Becker.