Die Party war einfach nur der Wahnsinn

d1 25062016 plesse frauen meister04Handball Oberliga der Frauen: Ein etwas anderer Saisonrückblick von und mit der Meistermannschaft der HSG Plesse-Hardenberg

Das Thema

Die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg haben eine hervorragende Spielzeit in der Oberliga mit dem Meistertitel gekrönt. Wir wollen an dieser Stelle alle Beteiligten der Mannschaft zu Wort kommen lassen und haben Sätze angefangen, die die Spielerinnen sowie der Trainer und Betreuer fortsetzen sollten.  (Von Andreas Schridde)

Carolin „Caro" Menn
(26, Tor, seit 2014)
Nach der Heimpleite gegen Rosdorf...
...war die Enttäuschung riesig. Rosdorf hat eine gute Mannschaft, aber unser Anspruch ist ein anderer und dem sind wir in diesem Spiel nicht gerecht geworden. So etwas ist immer unbefriedigend. Aber am Ende zählt das Gesamtergebnis. Und das hätte in diesem Jahr nicht besser sein können.

Theresa „TT" Rettberg
(27, Rückraum links und rechts/Kreis, seit 2010)
Auch wenn ich nur sechs Spiele mitgemacht habe...
...bin ich froh, dass ich einen kleinen Teil dazu beitragen durfte und freue mich, dass sich all die letzten Jahre harter Arbeit durch so einen Erfolg krönen lassen. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft.

Yasmin „Yassi" Hemke
(22, Kreis, seit 213):
Unsere größte Stärke ist...
...unser starker Zusammenhalt, der uns alle an einem Strang ziehen lässt und uns undenkbare Ziele erreichen lässt.

Maike Rombach
(19, Rückraum links; seit 2001)
In der nächsten Saison werden wir...
...unser Bestes geben, um die personellen Änderungen so gut es geht auszugleichen und erneut im Rennen um die Meisterschaft dabei zusein.

Sophie Calsow
(27, Linksaußen, seit 2014)
Ich wäre gern bis zum Schluss geblieben, weil ...
...schon in der Vorbereitung klar war, dass ein starker Zusammenhalt da ist und alle für unser Saisonziel kämpfen. Es bestanden nie Zweifel, dass wir ganz nach oben wollen.

Marilena „Marre" Henne
(25, Rechtsaußen, seit 2003)
Kapitän der Meistermannschaft zu sein...
...bedeutet mir sehr viel, denn die Mannschaft hat mir sehr viel Vertrauen entgegen gebracht, hat mit mir auch in schweren Phasen aneinem Strang gezogen und echtes Teamwork gezeigt.

Lisa „Liis" Sander
(22, Rückraum rechts, seit 2003)
Dass wir nicht aufsteigen können ...
...ist die größte Enttäuschung in meiner Handballkarriere, unglaublich schade und traurig.

Julia „Jule" Herale
(26, Mitte, seit 1995)
Wir haben uns den Titel verdient, weil...
...wir als Mannschaft von Anfang an dran geglaubt und elf Monate lang jede Woche sehr hart dafür gearbeitet haben.

Anja Becker
(32, Mitte, Linksaußen und Frau des Trainers, seit 2010)
Über Handball gesprochen haben wir zu Hause...
...jeden Tag.

Filiz „Fili" Bühn
(23, Tor, seit 2011)
„#Filiz bleibt" heißt für mich...
...trotz Verabschiedung noch ein Teil des Teams und des Vereins zubleiben.

Corinna Haertel
(25, Tor, seit 2014)
Nach dem letzten Heimspiel von den Zuschauern gefeiert zu werden...
...war ein toller Abschied nach einer gelungenen Saison mit einer spitzen Mannschaft.

Sarah „Strahlkowitz" Strahlke
(27, Rückraum links, seit 2010)
Wenn ich an unsere Meisterparty denke...
...kann ich es fast nicht glauben, was uns da gelungen ist. Die Party war einfach nur der Wahnsinn.

Kristin „Tini" Bäcker
(27, Linksaußen, seit 2014)
Besonders fehlen wird mir...
...die tolle Stimmung auf und neben dem Spielfeld.

Miriam „Miri" Achler
(28, Kreis und Rückraum rechts, seit 2014)
Als ich vor drei Jahren zu Plesse wechselte...
...wollte ich noch einmal eine sportliche Herausforderung, bevor ich die Handballschuhe an den Nagel hänge. Dass ich mein Karriereende mit der Meisterschaft kröne, hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht gedacht. Aber die Mannschaft hat sich kontinuierlich entwickelt. Ich verlasse die HSG mit etwas Wehmut, freue mich jetzt aber sehr darauf, unseren Titel mit den Mädels auf der Abschlussfahrtgebührend zu feiern.

Annika „Anni" Hollender
(20, Mitte, seit 2015)
Mein erstes Jahr bei der HSG war...
...schweißtreibend, laut und erfolgreich. Schweißtreibend, weil wir als Team hart an uns gearbeitet haben und immer wieder den Anspruchan uns selber hatten, besser zu werden und jedes Spiel zu gewinnen. Laut, weil die Mädels gerne feiern und eine lauter brüllen kann als die andere. Erfolgreich, naja, der Meistertitel spricht für sich. Ich bin froh, Teil eines so tollen Teams sein zu dürfen.

Celina Kunze
(19, Linksaußen, seit 2007)
Verzichten würde ich in der Vorbereitung gerne auf...
...das Laufen gehen - aber was muss, das muss.

Hannah Tietjen
(20, Rechtsaußen, seit der D-Jugend):
Das Schnuppern der Oberliga-Luft...
...hat mich in meiner Entwicklung einen großen Schritt nach vorn gebracht, auf dem ich aufbauen will.

Tim Becker
(37, Trainer, seit 2008)
Laut werden musste ich nur,...
...wenn die Spielerinnen nicht konzentriert waren oder nicht richtig zu gehört haben. Das kam aber zum Glück nur selten vor.

Marc Helmstedt
(45, Betreuer, seit 2006)
Zehn Jahre als Betreuer dieser Mannschaft...
...sind eine lange Zeit. Es ist schön, mit der Niedersachsenmeisterschaft die Ernte dieser harten und langen Arbeit einfahren zu können.

 

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Der verdiente Lohn nach einer starken Saison: Als die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg am 7. Mai mit dem Heimsieg gegen Bergen die Meisterschaft perfekt gemacht hatten, brachen danach alle Dämme. Die Freude platzte förmlich aus den Spielerinnen. Archivfotos: zje