04082017 vorschau saison hna3. Liga Handball Frauen:
Nach dem Aufstieg gibt es bei der HSG Plesse-Hardenberg neue Gesichter
„Herausforderung reizt mich“
Nörten/ Bovenden. Das Abenteuer 3. Liga beginnt am 17. September auswärts bei SV Germania Fritzlar 1976. Aber nicht nur die Liga ist neu.

Warum haben Sie sich für die HSG entschieden? Was gab den Ausschlag?

Breiding: „Ich möchte mich weiter entwickeln. Das HSG-Angebot kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Ausschlaggebend war die neue Herausforderung. Die 3. Liga war schon immer mein Traum. Der Abschied nach 17 Jahren in Vellmar fiel mir schwer. Wichtig war der Rückhalt der alten und die liebevolle Aufnahme der neuen Mannschaft.“

Kurzbuch: „Tim Becker! Wir sind seit zwei Jahren in Kontakt. Wegen des Studiums klappte es bisher nicht. Jetzt versuche ich es. Es wäre schade, mangels Spielerinnen wieder nicht aufzusteigen. Es ist ein tolles, motiviertes Team. Die Mädels sind klasse und wir haben viel Spaß.“

Schob: „Die Anfrage zum Probetraining hat mich überwältigt. Oft kommt die Chance, 3. Liga zu spielen, nicht. Ich hab mich sofort wohlgefühlt. Die Mannschaft war klasse. Es war nicht leicht, Dransfeld zu verlassen. Aber die Herausforderungen eines neuen Teams, eines neuen Vereins und einer neuen Liga reizen mich sehr.“

Hille: „Ich habe mich mit meinem Wechsel anfangs sehr schwer getan, denn ich habe mich in Rosdorf sehr wohl gefühlt. Die Entscheidung ist für die HSG gefallen, weil ich mich sehr auf die Herausforderung, 3. Liga zu spielen, freue. So eine Chance bekommt man nicht jeden Tag. Ausschlaggebend war, dass die Mädels mich vom ersten Probetraining an sehr gut aufgenommen haben.“

Wo sehen Sie auf dem Spielfeld ihre Stärken? Woran müssen Sie arbeiten?

Breiding: „Meine Stärke ist wohl ein guter Wurf, vor allem aus der zweiten Reihe. Und durch meine Position habe ich eine gewisse Spielübersicht entwickelt. Arbeiten muss ich am „Eins gegen Eins“. Da bin ich noch nicht durchsetzungsstark genug. Dann könnte ich im Angriff noch mehr variieren.“

Kurzbuch: „Ich muss an meiner Kondition arbeiten. Schließlich habe ich lange nicht auf diesem Niveau gespielt. Ich habe eine gute Selbstmotivation, gebe nie auf und versuche alles – unabhängig vom Spielstand. Die anderen Stärken verrate ich nicht. Lasst euch überraschen.“

Schob: „Ich habe einen starken Wurf und einen guten Zug zum Tor. Das macht mein Spiel aus. Das will ich auch bei der HSG umsetzen. An das Spielen mit Harz muss ich mich gewöhnen. Da gelingen mir die Würfe noch nicht so, wie ich es mir vorstelle. In der Deckung und beim Entscheidungsverhalten im Angriff muss ich mich verbessern.“

Hille: „Meine Stärke ist wohl meine linke Hand. Und ich denke, dass ich noch an vielen Sachen arbeiten kann.“

Welche Erwartungen verknüpfen Sie mit der neuen Saison? Klappt’s mit dem Klassenerhalt?

Breiding: „Ich möchte mich weiterentwickeln und Erfahrungen sammeln. Wir haben eine gute, motivierte Truppe und müssen uns nicht verstecken. Die Liga ist stark. Es wird also anspruchsvoll. Es wird auch Rückschläge geben. Aber der Klassenerhalt ist möglich. Dafür werden wir alles geben.“

Kurzbuch: „Ich wünsche uns eine verletzungsfreie Saison, in der wir viel lernen und als Team wachsen. Ich kenne die Anforderungen der Liga. Es wird nicht leicht. Aber ich hoffe sehr, dass wir die Klasse halten, getragen von Motivation, Teamgeist und Spaß.“

Schob: „Wir werden es zunächst schwer haben. Niederlagen kommen sicher. Aber um die Liga zu halten, werden wir alles geben. Das merkt man im Training. Alle sind super motiviert und fiebern der Herausforderung entgegen. Ich will mich weiter verbessern, lernen und integrieren. Ich freue mich wahnsinnig und bin gespannt.“

Hille: „Ich lasse die Saison auf mich zukommen. Ich werde in jedem Spiel mein Bestes geben und hoffe, dass wir als Team mit viel Spaß eine gute Saison spielen. Und dazu noch den einen oder anderen Sieg, damit wir die Klasse halten können.“ (zys)

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Die neuen Gesichter der HSG Plesse-Hardenberg: Tim Becker (re.) freut sich auf (von links) Charlotte Schob, Devi Hille, Jana Kurzbuch und Alena Breiding. Foto: Jelinek