03092017 pokal volkerErste Standortbestimmung
Am 03.09. haben wir uns erstmals gegen einen zukünftigen Ligakonkurenten, den SC Markranstädt, gemessen. Schon letztes Jahr qualifizierten wir uns mit dem dritten Platz im HVN-Pokal für die diesjährige erste Runde des DHB-Pokals. Durch die Qualifizierung als Oberligist lag daher das Heimrecht in diesem Spiel auf unserer Seite und die erste Standortbestimmung für die kommende Saison geschah vor heimischen Publikum.

Die Voraussetzungen für dieses Spiel waren nicht optimal, da sich unsere Mittelspielerin Annika eine Woche zuvor in unserem Trainingslager verletzt hat und mit einem Kreuzbandriss für den Rest der Saison ausfallen wird. An dieser Stelle noch einmal alles Gute Anni! Auch Neuzugang Alena, die auf dieser Position dieses Jahr in Aktion treten soll, sollte dieses Wochenende nicht zur Verfügung stehen. Einspringen sollte nun Marilena, die bereits in den letzten Jahren kurze Einsätze auf der Mittelposition hatte.

Besser als es die Vorzeichen erahnen ließen, starteten wir in die erste Halbzeit. Die Stimmung war gut und alle brannten darauf, sich vor heimischen Publikum zu beweisen. Marilena strukturierte unseren Angriff gut und die Abwehr agierte aggressiv. Wir blieben dran bis zur 13. Minute (5:6). Ab hier schlichen sich leider einige technische Fehler in unseren Angriff, sodass Markranstädt bis zur 21. Minute einen 6:1 Lauf hinlegen konnte. Nach einem kurzen Team-Time-Out berappelten wir uns wieder und kämpften uns zum 10:12 heran. Mit einem 4-Torerückstand (11:15) gingen wir in die Halbzeitpause. Motiviert und angriffsbereit starteten wir mit einem 5:2-Lauf in die zweite Halbzeit und verkürzten bis zur 36. Minute unseren Rückstand auf ein Tor (16:17)! Hervorzuheben ist in dieser Phase Isa, die drei Tore zu diesem Zwischenspurt beisteuerte. In der nun folgenden Spielzeit verließen uns leider langsam die Kräfte und Markranstädt zog bis zum Endstand auf 18:27 davon.

Insgesamt lässt sich trotz des etwas höher ausgefallenem Ergebnisses sehr viel Gutes aus diesem Spiel mitnehmen. Unsere Abwehr stand in großen Teilen des Spiels sehr stabil und die gegnerische Torausbeute aus dem Positionsangriff war überschaubar. Einen großen Schritt nach vorne im Vergleich zu den letzten Testspielen war auch im Angriff sichtbar. Der Ball lief sicher von links nach rechts und es taten sich große Lücken am Kreis auf oder Maike erzielte aus der zweiten Reihe den Abschluss. Wir haben alle gesehen, dass wir selbst mit dünnem Kader in der Lage sind, mit unserem Ligakonkurrenten mitzuhalten. Hoch motiviert gehen wir nun in die letzten zwei Wochen Vorbereitung bis zu unserem ersten Saisonspiel am 17.09. gegen SV Germania Fritzlar und geben nochmal Vollgas im Training!
Yassi

FOTO: Volker Herrig

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