17092017 fritzlar bericht gtFrauenhandball 3. Bundesliga
HSG trotz Niederlage mit guten Ansätzen
Aufsteiger HSG Plesse-Hardenberg hat sich bei seinem Drittliga-Debüt teuer verkauft. Allerdings konnten die Handballerinnen um Trainer Tim Becker die erwartete Niederlage bei Top-Klub SV Germania Fritzlar nicht verhindern. Am Ende setze es ein 15:24 (8:13). Die Ursache für die letztlich zu deutliche Niederlage hatte Becker schnell parat. „Unser Problem war eindeutig der Angriff. Das war viel, viel zu wenig. Bei uns lief der Ball deutlich zu langsam durch die Reihen, so erzielten wir keine Durchschlagskraft“, sagte Becker.

So unzufrieden er mit der Offensive war, so angetan war er von der Defensivleistung seines Teams. Dass Fritzlar lediglich 24 Treffer markierte, sei der guten Abwehrleistung zu verdanken und nicht dem Auslassen von Großchancen Fritzlars. „Wir hatten zuletzt nicht die Aggressivität in der Abwehr gezeigt, wie ich mir das wünsche. Heute war das ganz anders. Die Mannschaft hat vorbildlich verteidigt. Das macht auch Mut für unser erstes Heimspiel am Sonnabend gegen Mitaufsteiger Chemnitz. Da dürfen wir uns durchaus Zählbares ausrechnen“, blickt Becker schon wieder nach vorn. – HSG-Tore: Henne (4), Rombach (4), Marienfeld (2), Kurzbuch (2), Strahlke, Hille und Henke (je1).

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Tim Becker und seine HSG Plesse-Hardenberg verlieren zum Drittliga-Auftakt wie erwartet bei Meisterschaftsmitfavorit Fritzlar. Quelle: Swen Pförtner


Von Mark Bambey