30:16 Niederlage gegen TSV Eddersheim

Die ersten Punkte lassen immer noch auf sich warten

Am Tag der Deutschen Einheit reisten wir zu den etwa 250km entfernten Eddersheimern, eine Tagesfahrt, die um 11:30 Uhr begann und um etwa 22:30 Uhr endete. Das Spiel verlief anders als erhofft. Wir wussten, dass es schwierig werden sollte gegen den letztjährigen Meister der 3. Liga West. Trotzdem war es unser Ziel alles zu geben, im Bus schauten einige deshalb sogar noch ein Spiel der Eddersheimer. Umso ärgerlicher verlief dann vor allem die erste Halbzeit.

Wir liefen von Anfang an einem Rückstand hinterher, bis zur 14. Minute konnten wir diesen aber noch gering halten (6:4). Von dort an sollte es aber bergab gehen. Obwohl wir uns zuvor schon die Eddersheimer angeguckt und die Anweisung bekommen hatten, bloß nicht nach unten zu werfen, fing die Torfrau einen Ball nach dem anderen ab, wir warfen sie quasi berühmt. Dazu kamen leider mal wieder technische Fehler wie Fehlpässe, die unsere Gegner gnadenlos zu leichten Tempogegenstoßtoren nutzten. Ab der 19. Minute warfen wir in der ersten Halbzeit kein Tor, daher gingen wir mit einem Ergebnis von 17:6 in die Pause; ein Rückstand, der mit 11 Toren zu hoch war. Ziel der zweiten Halbzeit war unsere Fehler auszubessern und die Niederlage nicht zu hoch kommen zu lassen. 30 Sekunden nach Anpfiff gelang uns der erste Treffer durch Maike Rombach, das Spiel verlief dann die ersten 10 Minuten ausgeglichen (17:7; 18:7; 18:8; 19:8). Daraufhin hatten wie tormäßig wieder ein kleines Tief, so dass die TSG auf 27:11 davon zog. Das Bild der ersten Halbzeit wiederholte sich mit Fehlpässen und Fehlwürfen, wenn auch nicht so extrem wie zuvor. Durch die Fehler im Angriff konnten wir aus den starken Torwartleistungen von Carolin Menn und Filiz Bühn kein Kapital schlagen und keine Korrektur am Ergebnis vornehmen. Innerhalb der letzten 10 Minuten warfen wir noch 5 Tore, wodurch das Spiel mit einem Ergebnis von 30:16 endete. Generell lässt sich also sagen, dass die zweite Halbzeit mit einem Torverhältnis von 13:10 besser lief als die erste (17:6). Trotzdem müssen wir dringend an unserem Angriffspiel arbeiten und die ein oder andere Korrektur in der Abwehrarbeit vornehmen. Wir möchten uns herzlichst bei den mitgereisten Fans bedanken, dass sie an dem freien Tag sich die Zeit genommen haben, um uns tatkräftig zu unterstützen. Vielen Dank!