26112017 eschbach vorbericht gtHandball 3. Liga Damen

Damen der HSG Plesse-Hardenberg müssen früh raus

Das vorletzte Spiel des Jahres in der 3. Liga führt die HSG Plesse-Hardenberg in den Taunus. Am Sonntag werden die Handball-Damen von der FSG Ober Eschbach/Vortaunus erwartet. Anpfiff ist in Bad Homburg um 14 Uhr.

Bovenden. Früh aufstehen heißt es für die Drittliga-Damen, der Bus fährt bereits um 8:30 Uhr ab. Hellwach muss das Becker-Team sein, wenn der Anpfiff des Schiedsrichtergespanns Jaros/Thrun erfolgt. Schließlich ist das Spiel beim Siebten die vorletzte Gelegenheit, Punkte zu holen. 9:7-Punkte hat die FSG bislang geholt und ist so eher in Reichweite der HSG wie zuletzt die Spitzenteams aus Gedern/Nidda und Kleenheim. „Wir haben mit schlechter Leistung gegen schlechte Gegner verloren und mit guter Leistung Topteams geärgert. Wenn wir also unsere Leistung bringen …“, lässt Tim Becker Raum für Spekulationen. Gerade das letzte Spiel gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter hat gezeigt, was der Aufsteiger kann. Ob er das gegen das Mittelfeldteam auch abrufen kann? „Druck haben wir auch gegen Ober Eschbach nicht“, stellt Becker klar, „wir fahren entspannt dahin.“

Die Personalsituation ist allerdings alles andere als entspannt. Nach ihrer Ellbogenluxation fällt Lara Al Najem aus, und Alena Breiding ist krank. Für die erfahrene Al Najem kann Devi Hille auf die rechte Außenbahn rücken oder Marilena Henne. Dann müsste Becker die Rückraummitte neu besetzen, hier kommt die Kreisläuferin Isabell Marienfeld in Frage. Da keine Spielerin aus der Zweiten oder A-Jugend mitfährt, ist der Kader sehr übersichtlich. Zu den zwei Torfrauen gesellen sich noch neun Feldspielerinnen. „Da kann man beim Wechseln nicht viel falsch machen“, schmunzelt der Trainer. Und viel falsch kann auch seine Mannschaft nicht machen. Die soll sich ordentlich verkaufen und ohne neue Verletzte die Heimreise antreten. Und dann kann sie endgültig beginnen, die Vorbereitung auf das letzte Spiel des Jahres gegen den Vorletzten Kriftel.

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Marilena Henne (Mitte) und die HSG Plesse-Hardenberg (hier eine Szene aus dem Spiel gegen die HSG Gedern/Nidda) müssen in den Taunus zum Auswärtsspiel.

Quelle: Peter Heller

Von Denise Kricheldorf-Mai