3liga frauenHSG nach der Pause„zu statisch“
Bovenden. Die Null bleibt stehen. Handball-Drittligist HSG Plesse-Hardenberg ist mit der zehnten Niederlage aus dem Taunus zurückgekehrt. Bei der FSG Ober Eschbach/Vortaunus verlor der Aufsteiger mit 25:32 (15:16).  „Wir haben das Handballspielen eingestellt. Unverständlich“, suchte Trainer Tim Becker nach einer Erklärung für ganz schwache zwölf Minuten direkt nach der Pause, die sein Team mit 1:8 verlor. „Wir haben da alles vergessen, was wir in der ersten Hälfte gut gemacht haben“, ärgerte sich der Trainer.

Und die erste Hälfte war tatsächlich sehr ordentlich: Torgefahr von allen Positionen, Treffer aus dem Rückraum, vom Kreis, über Außen und aus dem Gegenstoß. Leichte Defizite gab es ab und an in der Abwehr. „Da waren wir manchmal zu defensiv“, sagte Becker, „zur Pause hätten wir führen müssen“. Stattdessen ging es mit einem Tor Rückstand in die Kabine.

Und aus dieser kehrte eine ganz andere Mannschaft zurück. „Zu statisch, keiner übernimmt Verantwortung. Wir verwerfen, Ober Eschbach läuft Gegenstöße“, so Beckers knappe Analyse. 24:16 stand es nach 42 Minuten, das Spiel war entschieden. „Das ist diesmal schon enttäuschend. Hier war mehr drin“, so Becker.

HSG: Menn, Röhrs – Henne (6/1), Strahlke (5), Rombach (5/2), 
Hille (4), Kurzbuch (2), Marienfeld (2), Hemke (1), Kunze, Herale. kri