28012018 bericht chemnitz gtPlesse-Hardenberg verliert in Chemnitz

„Wir haben schlecht gespielt und zu Recht verloren“, sagte der Trainer der HSG Plesse-Hardenberg, Tim Becker, nach der 22:27 (10:17)-Niederlage in Chemnitz. Einziger Lichtblick: Charlotte Schob erzielte ihr erstes Saisontor.

Bovenden. Im Abstiegskampf der 3. Liga punktete alle Mannschaften bis auf die HSG Plesse-Hardenberg. Die verlor nach schwacher Leistung beim HV Chemnitz mit 22:27 (10:17), der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegskampf wuchs auf sieben Punkte. Von einem Vier-Punkte-Spiel hatte HSG-Trainer Tim Becker vor der Partie gesprochen, „dass wir unbedingt gewinnen müssen und auch gewinnen können.“ Nach dem Spiel musste er zugeben: „Wir haben schlecht gespielt und zu Recht verloren.“ Die ersten Rückstände konnten Isabel Marienfeld und Sarah Strahlke noch ausgleichen (2:2, 3.), ab dem 2:6 (8.) pendelte sich ein vier, fünf Tore Rückstand ein. Auch eine frühe Auszeit des HSG-Trainers konnte dies nicht verhindern. „In der Deckung waren wir zu passiv, kamen nicht in den Block, konnten keine Stoppfouls setzen“, sah er Probleme in der Defensive. „Und von den Torhütern kam diesmal auch keine Hilfe.“ Dreimal wechselte Becker im Tor, am Ende kamen Carolin Menn und Nele Röhrs zusammen auf nur sieben gehaltene Bälle. Zu wenig, um eine Aufholjagd zu starten. Nach dem Seitenwechsel, der Rückstand war auf sieben Treffer angewachsen, stabilisierte sich die Deckung. „Zehn Gegentore, davon noch drei aus dem Gegenstoß, sind okay“, zeigte sich Becker zufrieden. Allerdings konnten seine Schützlinge das nicht nutzen. Zu wenig Dynamik, zu viele technische Fehler. „Das war mit angezogener Handbremse“, so Becker. Längst war das Spiel gelaufen, stand die Niederlage fest. Da gelang Charlotte Schob ihr erstes Saisontor und damit das einzig Positive, was die HSG aus Sachsen mitnehmen konnte.

HSG: Menn, Röhrs – Rombach (5/2), Henne (4), Breiding (4/4), Kunze (3), Marienfeld (2), Strahlke (2), Loest (1), Schob (1).

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Vier Treffer konnte Marilena Henne in Chemnitz erzielen, doch die Punkte blieben in Sachsen.   Quelle: Peter Heller