18092016 hildesheim bericht hnaPlesse landet gegen Hildesheim den zweiten Heimsieg
Starke Rückraumgarde
Nörten. Zu Hause ist es doch am schönsten! Die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg kehrten am Sonntag in der Handball-Oberliga mit einem 30:26 (17:12)-Erfolg über Eintracht Hildesheim in die Erfolgsspur zurück. Allerdings machten sich die Gäste in Plesses Wohnzimmer unbequem breit. Dass die beiden Punkte dennoch an der Bünte blieben, war in erster Linie das Verdienst einer zielsicheren zweiten Reihe:

allen voran Lisa Sander mit einer guten, und Fenja Thölke mit einer hundertprozentigen Quote. Da war es am Ende aus Sicht der Siegerinnen auch zu verschmerzen, dass sich am gegnerischen Kreis nur wenig Raum auftat, die Außenspielerinnen überhaupt nicht zum Zug kamen und, völlig untypisch für das Spiel des Titelverteidigers, nicht ein einziger Treffer der ersten Welle entsprang.

„Um so wichtiger war es, dass wir gegen die 6:0-Deckung so gut aus dem Rückraum getroffen haben. Im Angriff war es gegenüber dem Northeim-Spiel eine deutliche Steigerung. Auch mit der Abwehrleistung bin ich zumindest phasenweise sehr zufrieden“, urteilte Tim Becker. Der HSG-Trainer durfte sich auch über die gute Vorstellung von Nele Röhrs freuen. Die Torhüterin ersparte ihrer Mannschaft in der zweiten Hälfte mit vielen Paraden und einem gehaltenen Strafwurf das große Zittern.

In einer temporeichen Begegnung verschaffte sich Plesse mit einem 5:0-Lauf zum 17:10 (26.) erstmals etwas Luft. Der Eintracht gelang nach Wiederbeginn das erste Tor. Doch mit vier Treffern in Serie hatte das Burgenteam die Weichen nach 40 Minuten endgültig auf Sieg gestellt. Hildesheims Coach Frank Mai ließ in der Endphase mit sieben Feldspielerinnen agieren. Mit diesem Konzept gelang seinen Schützlingen noch etwas Ergebniskosmetik.

HSG: Menn, Röhrs - Al Najem 1, Hemke, Henne 2, Herale, Hollender 3, Marienfeld 2, Rombach 2, Sander 12/4, Strahlke 3, Thölke 5. (zys)

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Obenauf: So wie in dieser Szene waren Hidesheims Abwehrspielerinnen gegen Plesses Torjägerin Lisa Sander (am Ball) häufig nur zweiter Sieger. Foto:  zje