Burgfrauen treten dominant auf
Plesse ist weiter, Northeim fliegt raus
Northeim. Die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg haben wie im Vorjahr die dritte Runde des Pokalwettbewerbes erreicht. Ligakonkurrent Northeimer HC scheiterte dagegen am Samstag in Hessisch Oldendorf.

Turnier mit Plesse

Plesse behielt im Endspiel gegen TuS Empelde deutlich mit 37:15 (18:7) die Oberhand. Zuvor hatte man Gastgeber Geismar mit 23:18 ausgeschaltet. Dabei musste das Burgenteam mit acht Feldspielerinnen auskommen. Lisa Sander konnte nach einer Knieverletzung in der zweiten Hälfte des Geismar-Spiels nicht mehr mitwirken. Anja Becker kam nur in der Schlussphase des Finals zum Einsatz.

Als Arbeitssieg gegen einen starken Landesligisten bewertete Trainer Tim Becker den Halfbfinalerfolg über Geismar. Nach vielen Fehlwürfen lag die HSG zur Pause 13:12 vorn. Danach wurde die Führung aber nicht zuletzt dank der größeren Kraftreserven ausgebaut.

Zu einer einseitigen Angelegenheit wurde das Duell um das Weiterkommen gegen Empelde. Der hannoversche Landesligist musste beide Begegnungen ohne Auswechselmöglichkeit durchspielen und ging früh auf dem Zahnfleisch. Nach zehn Minuten hatte sich Plesse bereits auf 9:2 abgesetzt. Der Rest war Formsache. Aus einer starken Deckung wurde das Ergebnis mit vielen Gegenstößen in die Höhe geschraubt.

HSG: Röhrs, Bühn - Al Najem (5/7), Hemke (1/1), Henne (3/3), Herale (1/2), Hollender (2/4), Rombach (3/7), Sander (3/8), Strahlke (5/4), Becker (0/1).

Turnier mit Northeim

Für den NHC war der Pokalauftritt nach dem ersten Spiel beendet. Gegen Gastgeber HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf (Dritter der Landesliga Hannover) gab es eine 15:16-Niederlage nach Siebenmeterwerfen. Am Ende der regulären Spielzeit hatte es 14:14 gestanden.

Die Trauer über die Pleite hielt sich jedoch in Grenzen. „Natürlich möchte ich gewinnen, wenn ich irgendwo antrete. Aber jede Niederlage in der Punktrunde würde mir mehr weh tun als diese im Pokal“, sagte Co-Trainer Kai Strupeit. Sein ersatzgeschwächtes Team startete gut (4:0), offenbarte jedoch in der Folge zu viele Schwächen in der Offensive. Im Finale gewann Rohrsen I 23:15 gegen Fuhlen.

NHC: Post - Bäcker 1, S. Barnkothe 1, Ziegler 5, Lucenko 3, Lösky, M. Barnkothe 3, Thielebeule 2, Junghans. (mwa)