22102016 bergen vorbericht hnaPlesse-Hardenberg vor kniffliger Heimaufgabe
Bergen ist schwer zu knacken
Nörten / Bovenden. In der Handball-Oberliga der Frauen steht die HSG Plesse-Hardenberg vor einer kniffligen Heimaufgabe. Ab 17.30 Uhr gibt am Samstag der TuS Bergen seine Visitenkarte in Bovenden ab. Lässt man den Punktabzug für das Burgenteam am Ende der Saison außer Acht, dann steigt am Wurzelbruchweg ein Verfolgerduell, welches Klasse und Spannung verspricht.

Schließlich stehen sich der Dritt- und Viertplatzierte gegenüber. Bergen ließ bisher nur in Wolfsburg Federn. Plesse patzte beim Derby in Northeim.

„Das wird eine schwierige Aufgabe. Bergen gehört zu den besseren Teams der Liga. In der vergangenen Serie haben sie sich unter Wert verkauft“, urteilt HSG-Trainer Tim Becker. Am Ende rangierte das Team im Mittelfeld. Dabei dürfen die Gäste aber sogar für sich in Anspruch nehmen, den späteren Meister Plesse in eigener Halle bezwungen zu haben.

Dieser Überraschungscoup war nicht zuletzt ein Verdienst der starken Vorstellung von Rückraumspielerin Louise Ringert, die allein 14 Treffer erzielte. „Sie ist individuell stark und hat viele Wurfvarianten. Das haben wir nicht in den Griff bekommen“, weiß Becker, wo der Hebel nun anzusetzen ist, um ein erneutes Ausrutschen zu verhindern.

Die Vorzeichen vor dem dritten Heimauftritt des Burgenteams sind allerdings keineswegs ideal. „Vor allem die Trainingssituation ist unbefriedigend. Aufgrund fehlender Hallenzeiten müssen wir viel improvisieren. Einige Einheiten sind ausgefallen.“

Dazu kommt eine Hiobsbotschaft. Fenja Thoelke knickte im Training um. Diagnose: Bänderriss im Sprunggelenk. Sie wird mehrere Wochen ausfallen. Mit dabei ist wieder Isabel Marienfeld. Auch Caro Menn ist wieder im Kader.

„Die Voraussetzungen könnten besser sein. Ich bin selbst gespannt, wie wir uns schlagen“, tut sich selbst Becker mit einer Prognose schwer. (zys)

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Schlag ein! Annika Hollender (links) und Lisa Sander wollen Samstag mit ihrer HSG Plesse-Hardenberg gegen TuS Bergen das bessere Ende für sich haben. Archivfoto: zje