Für die HSG Plesse-Hardenberg zählt am Samstag gegen den VfL Wolfsburg nur ein Sieg
05112016 wolfsburg vorbericht hna„Ein Team, das wir schlagen müssen“
Nörten / Bovenden. In der Handball-Oberliga der Frauen möchte die HSG Plesse-Hardenberg die frisch erworbene Spitzenposition mit einem Sieg über den VfL Wolfsburg verteidigen. Los geht’s Samstag um 16 Uhr in Bovenden.

Auf dem Papier wartet eine lösbare Aufgabe. Mit 6:6 Zählern liegen die Gäste auf dem zehnten Platz. Vorteile sollte die HSG vor allem im Abwehrbereich haben. Besonderes Augenmerk sollte man auf die VfL-Angreiferinnen Nina Ziebart und Kira Wiswe legen. Der bisher einzige Auswärtssieg gelang der Crew von Marta Pilmayer zum Auftakt bei Schlusslicht Zweidorf.

„Es soll nicht überheblich klingen. Aber Wolfsburg ist ein Team, das wir schlagen müssen“, lässt Tim Becker keinen Zweifel an der Zielsetzung. Auch in der Meistersaison gingen beide Duelle an seine HSG.

Die steht seit dem vergangenen Wochenende wieder auf Platz eins. „Das ist ganz nett, aber jetzt nicht entscheidend. Wichtiger ist, dass wir unsere Leistung abrufen und die Spiele gewinnen“, misst Plesses Trainer der Momentaufnahme keine große Bedeutung bei. Dennoch möchte das Burgenteam den Platz an der Sonne natürlich vor heimischer Kulisse festigen. Erfreulicherweise kann Becker dabei mit Ausnahme von Fenja Thoelke vermutlich auf den kompletten Kader zurückgreifen. Die vielen Verletzungen aus dem Hannover-Spiel stellten sich zum Glück als nicht ganz so schwerwiegend heraus, wie zunächst angenommen worden war.

Lisa Sander gab bereits am Montag Entwarnung und meldete sich fit. Linksaußen Lara Al Najem hat sich lediglich einen Kapselriss im Finger zugezogen. Der soll getaped werden, so dass einem Einsatz gegen den VfL nichts im Wege stehen dürfte. Das größte Fragezeichen gibt es bei Annika Hollender. Das Knie der Spielmacherin ist noch nicht schmerzfrei. Sollte es nicht klappen, steht Anja Becker bereit, um einzuspringen. (zys)

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Enger zusammenrücken: Mit kleinem Kader geht Titelverteidiger und Spitzenreiter HSG Plesse-Hardenberg in das Duell mit Wolfsburg. Archivfoto:  zje