Wollen uns genau mit solchen Gegnern messen“
MTV steht beim Spitzenreiter Plesse-Hardenberg vor hoher Hürde / Griese: „Traue uns zu, dass wir dort gewinnen“
Die Oberliga-Damen des MTV Rohrsen stehen am Sonntag vor einer ganz schwierigen Aufgabe. Beim Spitzenreiter HSG Plesse-Hardenberg dürften die Trauben für die Rohrserinnen äußerst hoch hängen. „Das ist im Moment die höchstmögliche Auswärtshürde. Plesse-Hardenberg hat in der Liga die kompletteste Mannschaft. Die stehen in der Deckung gut und haben in der Offensive auch sehr viele Möglichkeiten“, weiß Rohrsens Trainer Carem Griese, der personell wieder auf die zuletzt fehlende Kirsten Bormann zurückgreifen kann. Hinter dem Einsatz von Celina Männich steht noch ein ganz dickes Fragezeichen. Aus der A-Jugend wird Celin Niemeyer mit nach Plesse reisen. Auch die langzeitverletzte Sarah Wäke ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Für uns wird das eine unheimlich spannende Aufgaben. Wir wollen uns ja genau mit solchen Gegnern messen. Ich traue uns auch zu, dass wir dort gewinnen. Allerdings müssen wir unsere Fehlerquote über 60 Minuten so gering wie möglich halten und einfach mehr Konstanz in unserer Spiel bekommen“, berichtet Griese. Die Gastgeberinnen führen derzeit die Oberliga-Tabelle souverän an. Der ärgste Verfolger Eintracht Hildesheim hat schon drei Minuspunkte mehr auf dem Konto. Die Handballspielgemeinschaft musste sich im bisherigen Saisonverlauf nur im Derby beim Northeimer HC knapp mit 18:19 geschlagen geben. „Ich freue mich jedenfalls auf das Spiel. Wir gehen optimistisch in die Partie und werden alles versuchen“, hofft Griese auf einen Überraschungscoup.