Gegen Liga-Primus: Eine überragende Halbzeit reicht nicht
27112016 rohrsen bericht awesaGriese: „Heute gesehen, woran wir arbeiten müssen“ / Kurze Schwächephase kostet Chance auf Punktgewinn
MTV-Coach Carem Griese erhielt bei der 21:28-Niederlage beim Tabellenführer heute wertvolle Erkenntnisse. „Heute hat man gesehen, woran wir arbeiten müssen. Wir haben eine überragende erste Hälfte gezeigt. Im zweiten Durchgang fehlte uns leider etwas dieses Selbstbewusstsein, das Plesse als Spitzenreiter und amtierenden Meister auszeichnet.

Die HSG lässt sich auch nach Fehlversuchen nicht beeinflussen und geht stets mit diesem gewissen Selbstverständnis zu Werke. Das ging uns leider hinten heraus etwas ab“, analysierte Griese. In den ersten 30 Minuten boten die Rohrserinnen dem Liga-Primus ordentlich Gegenwehr – und ließen sich auch durch einen 5:8-Rückstand (18.) in keinster Weiser verunsichern. In der 27. Minute stand der 10:10-Ausgleich. Kurz darauf wurden mit 11:11 die Seiten gewechselt. Auch in der zweiten Halbzeit blieb Rohrsen bis zum 15:16 (39.) in Reichweite. „Dann hat sich allerdings die personelle Breite von Plesse bemerkbar gemacht. Sie haben von der Bank immer wieder neue Alternativen gebracht, ohne einen Leistungsabfall zu verzeichnen. Uns sind in dieser Phase leider zwei bis drei Fehler unterlaufen, durch die die HSG sich abgesetzt hat“, erläuterte Griese. Fehler erlaubte sich Plesse-Hardenberg dagegen kaum. Über 21:16 (47.) war den Gastgeberinnen der Sieg nicht mehr zu nehmen. „Wir haben im ersten Durchgang gesehen, dass wir mit unserer jungen Mannschaft mithalten können. Plesse hat die mit Abstand beste Mannschaft der Liga. Als Titelverteidiger spielen sie seit Langem auf einem hohen Niveau und sind sehr gut eingespielt. Das müssen wir uns noch erarbeiten“, bilanzierte Griese abschließend.
MTV Rohrsen: Victoria Pook (5), Jessica Hünecke (5/3), Saskia Parpart (5/2), Janika Kohnke-Zander (3), Jana Lamm (1), Celina Männich (1), Cathrin Kelkert (1).

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Rohrsens Jessica Hünecke traf fünfmal.