Burgfrauen stehen im Final Four
Hessisch Oldendorf. Die HSG Plesse/Hardenberg, Tabellenführer in der Handball-Oberliga der Frauen, schaffte am Sonntag in Hessisch Oldendorf den Sprung in das Schlussturnier (Final Four) des NHV-Handballpokales, das am 18. oder 19. März ausgetragen wird. Austragungsort und Teilnehmer standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

MTV Rohrsen - HSG Plesse/Hardenberg 19:22 (8:12). Mit den Gastgeberinnen, die in ihrem Halbfinale den Oberligisten HSG Göttingen ausgeschaltet hatten, machte das Burgenteam wenig Federlesens. Von Anfang an lag die Truppe von Trainer Tim Becker vorne (4:1 und 12:8 zur Pause) und hatte spätestens beim 22:17 (45.; die Spiele liefen jeweils über zwei Mal 25 Minuten) den Sieg im Sack. Danach gestattet man dem MTV noch Ergebniskosmetik.

HSG Hannover-Badenhausen II - HSG Plesse/Hardenberg 19:21 (11:10). Den Halbfinalsieg über die Hannoveranerinnen fasste Becker kurz und bündig zusammen: „Verdient - nach einem Kaltstart.“ Im ersten Pflichtspiel nach der Pause lag der Oberliga-Tabellenführer schon mit 1:6 (10.) zurück (der Coach: „Da waren wir zu langsam auf den Beinen.“), ehe er das Spiel in die Hand nahm. Beim 13:12 war alles wieder in Ordnung, und die Sieben ließ - das zweite Spiel vor Augen - die nun sicher beherrschte Partie austrudeln.

HSG: Menn und Röhrs (in beiden Spielen jeweils eine Halbzeit) - al Najem (2 gegen Badenhausen; 3 gegen Rohrtsen), Hemke (0, 0), Henne (2, 1), Herale (2, 2), Hollender (3, 1), Marienfeld (4, 4), Rombach (1, 2), Sander (3/1, 1), Strahlke (1, 3), Thölke (3, 5).

Für Becker, war „die Spielpraxis, die wir gesammelt haben, fast wichtiger als der Sprung in die Final Four. Mit einigem war ich schon zufrieden, bei anderen Dingen, haben wir gesehen, woran wir noch feilen müssen“. (eko)