Plesse krönt erfolgreiche Saison mit 27:22 über Geismar

„Stolz auf die Entwicklung“

Bovenden. Die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg haben ihre erfolgreichste Spielzeit in der Handball-Oberliga am Sonntag mit einem 27:22 (13:11)-Erfolg über den MTV Geismar abgerundet.

Nicht ganz unerwartet trat das Sportliche etwas in den Hintergrund. Es ging allen Beteiligten unter die Haut, als es nach dem Abpfiff ans Abschied nehmen ging. Der Kloß im Hals war allgegenwärtig. Zunächst wurden Maike Grünewald und Katarina Salam, die nach 20 Jahren HSG ihre Laufbahn beendet, verabschiedet.

Dann hieß es „Danke, Artur“. Auch Plesses Coach bedankte sich als frisch gebackener A-Lizenz-Inhaber für „sieben tolle Jahre. Es tut weh, wenn ich jetzt gehe. Aber ich bin stolz auf die Entwicklung. Macht weiter so.“

Zuvor hatten seine Schützlinge zwar nicht mehr das ganz große Handball-Feuerwerk abgebrannt, dennoch kamen am sechsten Derbysieg der Saison zu keinem Zeitpunkt Zweifel auf. Nach furiosem Start (5:0/5.) glich Geismar bis zur zwölften Minute zum 5:5 aus. Danach verlief die Partie bis zum 15:13 (39.) halbwegs ausgeglichen, ehe sich die größeren spielerischen Möglichkeiten der HSG deutlicher im Ergebnis niederschlugen. Für eine attraktive Schlusssequenz sorgte Carolin Menn. Plesses Torhüterin wehrte kurz vor Spielende zunächst einen Siebenmeter ab und entschärfte dann auch noch den Nachwurf.

Die Gäste dürfen für sich in Anspruch nehmen, sich mit einer ansprechenden Vorstellung aus der Oberliga verabschiedet zu haben. Für viel Wirbel sorgte die junge Linkshänderin Devi Hille.

HSG Plesse: Menn - Herale 1, Henne 1, Hemke 1, Strahlke 3, Salam 3, Grünewald 2, Becker 1, Rettberg 1, Achler, Calsow, Bäcker 3, Sander 10/5, Rombach 1.

MTV Geismar: Wissing, Neumann - Plotzki 8/6, Wienecke 1, von Roden, Gebhardt 3, Brauschke, Habermann, Ziegler 2, Hille 4, Stielow 3. (zys)

 


Lachen, auch wenn es ein bisschen weh tut: Artur Mikolajczyk im Kreis der Mannschaft nach seinem letzten Spiel als Trainer der HSG Plesse-Hardenberg. Foto: zje