18022017 julia hnaDie HSG Plesse-Hardenberg muss Samstag auf der Hut sein
Gefährliche Klettertour in Bergen
Nörten / Bovenden. In der Handball-Oberliga der Frauen steht die HSG Plesse-Hardenberg vor der nicht zu unterschätzenden Auswärtsaufgabe bei TuS Bergen. Gespielt wird Samstag ab 17.15 Uhr. Vier Mal muss der Titelverteidiger in dieser Spielzeit noch in der Fremde ran. Hochkaräter sind zwar nicht mehr unter der Gegnerschaft, dennoch ist für Julia Herale und Co beim Neunten Vorsicht geboten. Das bekam auch Verfolger Hildesheim beim mühevollen 25:23 zu spüren.

In der vergangenen Spielzeit zog Plesse in Bergen mit 22:27 den Kürzeren. Das erste Duell der aktuellen Runde ging dagegen 29:24 an die HSG. „Dabei hatten wir Bergens torgefährlichste Rückraumspielerinnen gut im Griff“, erinnert sich Trainer Tim Becker. Gemeint sind Marie-Louise Ringert und Svenja Glasewald. Ihr Team sei zwar nicht mehr ganz so stark wie in den Vorjahren und aktuell in einer kleinen Schwächephase (erst unlängst endete für TuS eine Negativserie von acht sieglosen Begegnungen), „dennoch rechne ich mit einer schwierigen Aufgabe.“

Ein weiterer Faktor für den Ausgang der Partie ist die angespannte Personalsituation beim Spitzenreiter. Torjägerin Lisa Sander wird aufgrund ihrer Knieverletzung aus dem Zweidorf-Spiel nicht auflaufen können. Für sie will die ebenfalls angeschlagene Fenja Thoelke auf die Zähne beißen. Auch Sarah Strahlke und Yasmin Hemke sind aus gesundheitlichen Gründen nicht bei 100 Prozent. (zys) Foto: zys

18022017 julia hna

Julia Herale